Ernährungsberatung am St. Elisabethen-Krankenhaus

Die Schwerpunkte der Ernährungsberatung am St. Elisabethen-Krankenhaus liegen auf den Gebieten der Lungenerkrankungen und der gastroenterologische Erkrankungen.

Lungenerkrankungen

Patienten mit COPD, Lungenkarzinom (ambulant und stationär), Lungenfibrose und Mukoviszidose werden auf eine mögliche Mangelernährung untersucht und erhalten im Anschluss entsprechend ihrer Diagnose eine individuelle Ernährungsberatung.

Auch zu enteraler/parenteraler Ernährung werden unsere Patienten bei entsprechender Indikation umfassend beraten.

Selbstverständlich können auch Patienten mit anderen Krankheitsbildern bei Bedarf eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen.

Gastroenterologische Erkrankungen

Eine gute bedarfsdeckende Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen und trägt bei Erkrankung wesentlich zur Genesung bei.

Die Aufgabe des Ernährungsteams besteht in der Erfassung und Behandlung von Mangel- und Fehlernährung der Patienten mit dem Ziel, die Wiederherstellung der Gesundheit zu fördern.

Für Patienten, die sich krankheitsbedingt nicht mehr ausreichend ernähren können, gibt es die Möglichkeit einer enteralen (mittels einer Sonde über den Magen-Darm-Kanal) oder auch einer parenteralen (Nährstoffversorgung über die Blutbahn) Ernährung. Ein weiterer Schwerpunkt des Ernährungsteams ist die Beratung und Betreuung dieser Patienten während ihres stationären Aufenthaltes.

Der Aufgabenbereich umfasst:

  • die Ermittlung des Ernährungsstatus mittels NRS Screening
  • Beurteilung des Mangelernährungsrisikos der Patienten
  • das Erstellen von enteralen und parenteralen Kostaufbau- und Ernährungsplänen
  • die Pflege neu angelegter Magensonden (PEG) bzw. Dünndarmernährungssonden (FKJ)
  • Schulung der Patienten und der Angehörigen
  • die Überleitung der Patienten in den häuslichen Bereich

Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit besteht in der Schulung der Patienten und Angehörigen, die mit einer künstlichen Ernährung in den häuslichen Bereich entlassen werden. Der Informationsaustausch und die Zusammenarbeit mit der ambulanten Betreuung  während der Therapie ermöglichen auch zu Hause eine optimale Versorgung des Patienten.