Zentralapotheke und Zentraleinkauf

Die Zentralapotheke und der Zentraleinkauf des St. Elisabethen-Krankenhauses verstehen sich als innovatives Dienstleistungszentrum rund um Arzneimittel und Medizinprodukte im Interesse von Patient und Klinik. Der zentrale Einkauf ist zuständig für die Beschaffung von Investitionsgütern und sämtlichen Ge- und Verbrauchsgütern. Der Hol- und Bringservice stellt die Distribution und die pharmazeutische Logistik sicher.

Integraler Bestandteil unserer Qualitätspolitik ist die dienstleistungsbezogene Patienten- und Kundenorientierung, die sich sowohl auf konventionelle Dienstleistungen (krankenhauspharmazeutische Kernkompetenzen, Beschaffungswesen) als auch auf produktbegleitenden klinisch-pharmazeutischen Service bezieht.

Die Zentralapotheke versorgt mehrere Krankenhäuser in der Region, der Zentraleinkauf zwei Häuser und ein Altenheim; die Apotheke ist zugelassene Weiterbildungsstätte für Klinische Pharmazie.

Krankenhauspharmazeutisches Dienstleistungsspektrum und Beschaffungswesen
  • Pharmazeutische Logistik (zeitnahe, flexible und sichere Versorgung mit Arzneimitteln und Medzinprodukten; Warenannahme inkl. Eingangskontrolle, EDV-gestützte Bestandsverwaltung).
  • Überwachung von Einkauf, Lagerung und Abgabe von Arzneimitteln und sonstigen, in der Apotheke geführten Artikeln, wie Desinfektionsmitteln, Röntgenkontrastmitteln, Lösungen zur (par)enteralen Ernährung/ Sondenkost, Medizinprodukten, Verbandstoffen, Infusionen, Diagnostika sowie des gesamten medizinischen Sachbedarfes und Wirtschaftsbedarfes.
  • Bezug von Arzneimitteln (hausindividuelle Produktauswahl/Produktprüfung und Vergleich von Arzneimitteln nach medizinisch-pharmakologischen, ökonomischen und pharmazeutisch- technologischen Kriterien), Lieferantenauswahl und -bewertung, Bestellwesen, Preis- und Konditionsverhandlungen.
  • Bevorratung mit Arzneimitteln (Qualitative und quantitative Vorratssicherstellung aller krankenhausrelevanten Arzneimittel durch Abdeckung aller Indikationsgebiete des jeweiligen Krankenhauses), kontinuierliche Sortimentsüberwachung und -bereinigung.
  • Überwachung des Arzneimittelverkehrs im Krankenhaus (Prüfung der AM-Anforderungen vor Abgabe an die Verbrauchsstellen, Kommissionierung/Abgabe von AM an die Verbrauchsstellen, Mikrologistik, Überwachung der Vorräte in den Verbrauchsstellen, Beratung des Pflegepersonals zur AM-Handhabung, Verbrauchsnachweis nach Kostenart und Kostenstellen mittels EDV, Beratung der Kostenstellenverantwortlichen zur AM-Bevorratung, Information über AM-Risiken, Durchführung von Rückrufen).
  • Rücknahme nicht verbrauchter Präparate.
  • Sicherstellung der gesetzlichen Dokumentationspflicht: Betäubungsmittel, Importe, Transfusionsgesetz.
  • Analytik (z.B. Rohstoffkontrolle von Rezeptursubstanzen / Rezepturarzneistoffen, In-Prozeßkontrolle, Endkontrolle).
  • Herstellung von sterilen und nicht-sterilen Arzneimittelzubereitungen in Rezeptur und Defektur, Individualrezepturen, Optimierung und Entwicklung von Rezepturvorschriften.
  • Stationsbegehungen zwecks Überprüfung der Arzneimittelvorräte auf den Stationen.
  • Arzneimittelinformationsdienst/Pharmakologischer Konsiliardienst (Beantwortung von Anfragen von Ärzten, Pflegepersonal und anderen Mitarbeitern der versorgten Krankenhäuser mittels Print- und Nonprintmedien, Fachliteratur und Datenbanken).
Klinisch-pharmazeutisches Dienstleistungsspektrum und Serviceleistungen
  • Arzneimittel-Controlling und Pharmaökonomie (Arzneimittel-Auswahl, Arzneimittelliste, strategischer Arzneimitteleinkauf, Verbrauchsanalysen, Verbrauchscontrolling, Kostenminimierungsanalysen, Kosten-Effektivitätsanalysen, Erstellen von Therapierichtlinien)
  • Arzneimittelinformation und Beratung (Auswertung der medizin.-pharmazeut. Fachliteratur und der entsprechenden Datenbanken; Beratung der Ärzte zur medikamentösen Therapie / patientenorientierte Therapieberatung, pharmazeutische Information und Beratung des Pflegedienstes, Literaturrecherchen)
  • Mitarbeit in Fachgremien ( z. B. Arzneimittelkommission, Transfusionskommission, Hygienekommission, Antibiotikakommission) und Qualitätszirkeln
  • Mitwirkung bei klinischen Studien
  • Patientenindividuelle Arzneimittelherstellung / zentrale Zytostatikazubereitung unter modernen Arbeits- und Sicherheitsbedingungen inklusive Dokumentation
  • Arzneimittelprüfung
  • Spezielle Serviceleistungen (patientenbezogene AM-Versorgung, pharmaceutical case management, hausindividuelles pharmaökonomisches Berichtswesen, Projektarbeiten, Teilnahme an Klinischen Visiten o.ä.)
  • Aus-, Fort-, und Weiterbildung (zugelassene Weiterbildungsstätte für die Fachapothekerausbildung in Klinischer Pharmazie, Unterricht an Krankenpflegeschulen, Vorträge und Informationsveranstaltungen für Pflegepersonal und medizin. Dienst, Kooperation mit IBF)
Dienstleistungsspektrum Zentraleinkauf

Der Zentraleinkauf bietet ebenfalls die oben genannten Dienstleistungen an, soweit diese auf die Bereiche medizinischer Sachbedarf, Verwaltungs- und Wirtschaftsbedarf Anwendung finden.