PEG (perkutane endoskopische Gastrostomie)
Die PEG ist die Anlage einer Ernährungssonde die mit Hilfe eines Gastroskops durch die Bauchwand in den Magen eingeführt wird und deren Öffnung dann aus der Bauchhaut nach aussen kommt.
Über diese PEG-Sonde kann dann Flüssigkeit bzw. flüssige oder dünnbreiige Nahrung in den Magen verabreicht werden.
Die Anlage einer PEG-Sonde ist mittlerweile die am häufigsten angewandte Methode für eine mittel- und langfristige Ernährung von Patienten, die auf Grund von verschiedenen Erkrankungen nicht mehr ausreichend Nahrung zu sich nehmen können.
Eine PEG-Sonde anzulegen kann bei bösartigen (malignen) Erkrankungen wie z.B. bei Tumoren im Hals-, Nasen-, Ohrenbereich oder in der Speiseröhre sonnvoll und notwendig sein Auch bei speziellen Strahlen- bzw. Chemotherapien ist eine PEG-Sonde hilfreich, wenn beispielsweise die Gefahr besteht, dass der Patient nicht mehr genügend Nahrungsmittel aufnehmen kann. Auch bei neurologischen Erkrankungen mit Schluckstörungen wie Schlaganfall, Hirntumoren oder Schädel-Hirnverletzungen, bei denen Patienten Schluckstörungen haben bzw. nicht mehr selbst essen können, kann eine PEG hilfreich sein.







