Nicht-invasive Beatmung (Heimbeatmung)
Patienten mit chronischen Lungenerkrankung oder Muskelerkrankung haben oft eine erschöpfte Atemmuskulatur, da ihre Atemmuskulatur sehr viel mehr leisten muss als die eines Gesunden. Das kann man mit einem Menschen vergleichen, der zu lange joggt – irgendwann ist er erschöpft und bleibt stehen. Wir können aber nicht unsere Atemmuskulatur ausruhen lassen, da wir sie ja ständig brauchen. Beim Gesunden, der in Ruhe nur ganz wenig Energie und Muskelkraft für seine Atmung braucht, kommt es nicht zur Erschöpfung, beim Patienten mir Lungenerkrankungen, der sehr viel Energie für die ineffektive und anstrengende Atmung wegen seiner nicht gut funktionierenden Lunge braucht, schon. Das kann man feststellen, indem man den pCO2 im Blut bestimmt. Ist der hoch, bedeutet dass, dass die Atmung ungenügend ist und das meist wegen Erschöpfung. Patienten mit einem hohen pCO2 profitieren oft von einer sog. Maskenbeatmung, die sie stundenweise gebrauchen, um, sich zu erholen und so wieder besser belastbar zu sein. Über ein Maske, die in den meisten Fällen auf die Nase gesetzt wird, wird über ein Beatmungsgerät Luft gegeben und der Patient kann sich so von der Atemarbeit, die aufgrund seiner Lungenerkrankung anstrengend oder aufgrund der Muskelerkrankung unmöglich ist, erholen.
Die Einstellung und der Umgang damit kann nur während eines stationären Aufenthaltes erlernt werden und wird in der Abteilung in Zusammenarbeit mit erfahrenen Pflegekräften angeboten. Ziel ist es, diese Beatmung nachts zuhause durchzuführen, um so am Tag besser belastbar zu sein.







