Richtfest am Neubau St. Elisabethen-Krankenhaus

02. Februar 2017

Frankfurt. „Schaut an das Werk, das hier entstanden, wohlgefügt nach Riss und Plan, Hand und Hirn zusammenfanden, das Krankenhaus Gestalt gewann…" Mit diesem Richtspruch eröffnete Polier Hans Kirchhoff in luftiger Höhe das Richtfest des neuen St. Elisabethen-Krankenhauses in Frankfurt-Bockenheim.

Über dem sechsgeschossigen Erweiterungsbau schwebt die Richtkrone, die Arbeiten ruhen für einige Stunden, zahlreiche Gäste feiern gemeinsam mit dem Bauherrn die Fertigstellung des Rohbaus des „neuen“ St. Elisabethen-Krankenhauses in Frankfurt-Bockenheim. „Mit diesem Erweiterungsbau wird das St. Elisabethen-Krankenhaus eine der modernsten Kliniken in ganz Frankfurt sein“, sagte Ute Knoop, Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, die Träger und Bauherr des Krankenhauses ist.

Auf dem Gelände Ginnheimer Straße/Grempstraße entstehen rund 7.670 Quadratmeter neue Nutzfläche für ein hochmodernes, stadtteilnahes Krankenhaus. Insgesamt wird das St. Elisabethen-Krankenhaus dann über rund 24.300 Quadratmeter Nutzfläche verfügen. Ziel der Baumaßnahme ist es, dass im St. Elisabethen-Krankenhaus auch die Fachabteilungen des St. Marienkrankenhaus aus dem Frankfurter Nordend Platz finden.

„Der Neubau und die Zusammenführung der beiden Krankenhäuser mit ihren hochspezialisierten Fachabteilungen und Fachzentren bietet den Patienten ein breites medizinisches Spektrum auf höchstem Niveau. Ich freue mich damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung im Rhein-Main-Gebiet leisten zu können“, so die kaufmännische Direktorin Monique Bliesener.

Im Neubau werden neben einer großen Intensiv-Station weitere neue und moderne Patientenzimmer geschaffen. In den sechs Geschossen des Neubaus entstehen auch Funktions- und Behandlungsräume. Hier sind die Radiologie, die onkologische Tagesklinik sowie weitere OP-Säle zu nennen.

Insgesamt stehen dann am zentralen Krankenhaus-Standort in Bockenheim rund 320 Patientenbetten zur Verfügung. Bestandsbau und Erweiterungsbau sind miteinander direkt verbunden.
„Das Besondere an diesem Projekt ist die Verschmelzung von Altbau und Neubau. So entsteht ein zukunftsträchtiges neues Krankenhaus“, sagt Frank Wallroth, Architekt des Architekturbüros GLSW.

Die Fertigstellung des Gebäudes und der Einzug der Abteilungen aus dem St. Marienkrankenhaus sind für das 3. Quartal 2017 geplant. Nach Abschluss der Umstrukturierungsschritte und der Standortzusammenführung zwischen Nordend und Bockenheim bietet das St. Elisabethen-Krankenhaus ein umfassendes, optimiertes Diagnostik- und Therapieangebot mit folgenden Fachabteilungen:

  • Innere Medizin - Schwerpunkt Gastroenterologie
  • Innere Medizin mit den Schwerpunkten Pneumologie und dem universitären Lungenkrebszentrum
  • Onkologische Tagesklinik
  • Schlaflabor
  • Geriatrie mit Tagesklinik
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Thoraxchirurgie
  • Orthopädie und Unfallchirurgie mit dem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung
  • Anästhesie und Intensivmedizin
  • Gynäkologie mit dem kooperativen Brustzentrum
  • Geburtshilfe fünf Kreißsälen, Wehenzimmer und Sektio-Operationssaal direkt am Kreißsaal
  • Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
  • Radiologie
  • Stationäre und ambulante Operationssäle
  • Notfall-Ambulanz
  • Labor
  • Krankenhaus-Apotheke

Am Standort Nordend verbleiben das Strahlentherapie-Zentrum mit der Radioonkologie sowie das Medizinische Versorgungszentrum St. Kamillus mit den ambulanten Leistungen Chirurgie, Proktologie und Akupunktur.

Finanziert wird der Neu- und Erweiterungsbau auch durch die Förderung des Landes Hessen mit 9,5 Millionen Euro. Mit über 25 Millionen Euro investiert der Träger den größten Teil aus eigenen Mitteln.

Bis zum Abschluss der Bauarbeiten werden beide Standorte in Frankfurt – das St. Marienkrankenhaus ebenso wie das St. Elisabethen-Krankenhaus – die gewohnte kompetente Gesundheitsversorgung in vollem Umfang anbieten.


Weitere Informationen

Daten und Fakten

Medizinische Fachabteilungen am St. Elisabethen-Krankenhaus ab III. Quartal 2017



StandortTelefonE-MailXingFacebook