Allgemeinanästhesie

Bei einer Allgemeinanästhesie wird durch die kombinierte Gabe von Schlafmittel (Narkotika, Hypnotika) und Schmerzmittel (Opioide = Morphin ähnliche Stoffe) ein künstlicher Tiefschlaf erzeugt.

Das Bewusstsein und die Schmerzempfindung des ganzen Körpers sind vorübergehend ausgeschaltet.

Die sogenannte Narkoseeinleitung beginnt damit, dass über eine Venenverweilkanüle (beispielsweise auf dem Handrücken oder in der Ellenbeuge) ein schnell wirkendes Schlafmittel und Schmerzmittel gespritzt werden. Der Patient schläft ruhig ein. Die Wirkung dieser Mittel hält allerdings nur einige Minuten an, daher wird die Narkose während des operativen Eingriffes durch weitere Zufuhr von Narkotika und Schmerzmitteln aufrechterhalten. Dies kann entweder über die Vene erfolgen (intravenöse Anästhesie) oder über gasförmige Anästhetika (Inhalationsanästhesie), die dem Patienten mit der Atemluft zugeführt werden.

Bei einigen Operationen sind noch weitere Vorbereitungsmaßnahmen erforderlich. Möglicherweise legen wir Ihnen einen zentralen Venenkatheter (ZVK) in eine Halsvene oder in eine Vene unter dem Schlüsselbein oder einen Messkatheter in eine Arterie an der Hand. Dann sind unsere Narkosevorbereitungen abgeschlossen und die Operation beginnt.

Ein engmaschiges Standardmonitoring während der gesamten Narkose umfasst die kontinuierliche Beobachtung aller wichtigen Herz-, Kreislauf- und Atemparameter. Die Kontrolle darüber hat der anwesende Anästhesist.

Moderne Medikamente ermöglichen es, Schlaftiefe, Schmerzausschaltung und Muskelerschlaffung der jeweiligen Situation anzupassen und den Patienten nur Minuten nach dem Eingriff schmerzfrei und in der Regel ohne Übelkeit aufwachen zu lassen.

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Prof. Dr. med. Klaus Westphal

› Chefarzt
St. Elisabethen-Krankenhaus
Anästhesie- und Intensivmedizin

Facharzt für Anästhesiologie

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