Künstliche Gelenke

Wann ist eine Operation notwendig?

In unserer Sprechstunde werden Sie vom Chefarzt oder einem unserer Oberärzte gesehen und untersucht. Bei diesem ersten Kontakt wird mit Ihnen die Notwendigkeit für einen künstlichen Gelenkersatz besprochen. Angepasst an die Gesamtsituation des Patienten (u.a. Lebensalter, Ausmaß des Gelenkverschleißes, Aktivitätsmuster)  wird die individuell passende Prothese empfohlen.

 

Knie-Endoprothesen

Routinemäßig wird ein sogenannter Oberflächenersatz des Gelenkes implantiert. Bei Patienten mit einer Nickel-, Chrom-, Kobalt-Allergie werden spezielle hypoallergene Prothesen (Oxinium oder  Titan-Niob-Beschichtung) verwendet.
In komplizierten Fällen werden achsgeführte Prothesen eingesetzt. Bei Wechseloperationen kommen modulare Prothesen zum Einsatz, um ausgeprägte Instabilitäten und Knochendefekte auszugleichen.

 

Hüft-Endoprothesen

Überwiegend werden zementfreie Pfannen und Schäfte in Kombination mit Keramikköpfen implantiert. Die Oberfläche der Pfannen und der Schäfte besteht aus reinem Titan, die zusätzlich mit einem speziellen Plasma beschichtet ist, welches das Einwachsen der Prothese beschleunigt.

Die Gelenkflächen der Pfanne bestehen aus hochwertigem Polyethylen, oft mit Zumischung von Vitamin E, das den Abrieb reduziert.

Liegt eine Osteoporose vor, kommen überwiegend zementierte Pfannen und zementierte Schäfte zum Einsatz, mit denen ebenfalls gute und langlebige Ergebnisse erzielt werden.

 

 

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