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Thoraxzentrum 2.0 im Eli

St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt, 03.05.2021

Prof. Dr. Waldemar Schreiner, Leiter der Thoraxchirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt, wird auch Chefarzt der Thoraxchirurgie am St. Elisabethen-Krankenhaus

Im November 2019 haben sich das Universitätsklinikum Frankfurt und das St. Elisabethen-Krankenhaus mit der Gründung des Universitären Thoraxzentrums Frankfurt (UTF) erstmalig zusammengeschlossen. Nun geht man im „Eli“ den nächsten Schritt in Richtung optimale pneumologisch-thoraxchirurgische Rundum-Versorgung: Lungenpatienten profitieren seit dem 1. April vom signifikanten Ausbau der Thoraxchirurgie des Hauses. Dies wiederum durch den fachlichen Beitrag der Universitätsmedizin. Denn den Chefarztposten übernimmt der bereits am Universitätsklinikum Frankfurt tätige Prof. Dr. Waldemar Schreiner. Diese Neuerung ergänzt die bereits etablierte Pneumologie um Prof. Dr. Gernot Rohde, ebenfalls Schwerpunktleiter am Universitätsklinikum, die gerade auch in der anhaltenden Pandemie eine Versorgung von Lungenpatienten auf höchstem Niveau sicherstellt.

„Wir freuen uns sehr, mit Prof. Dr. Waldemar Schreiner einen ausgewiesenen Experten auf seinem Gebiet in unseren Reihen begrüßen zu dürfen“, erklärt Geschäftsführer Frank Löscher. „Er hat jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Thoraxchirurgie – mit ihm und Prof. Rohde verfügen wir über eine chefärztliche Doppelspitze, die für unsere Patienten ein echter Mehrwert ist.“
Prof. Dr. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Frankfurt, ergänzt: „Die Zusammenarbeit im Universitären Thoraxzentrum Frankfurt – nun auch verstärkt durch Prof. Schreiner – entspricht ganz unserem Verständnis des universitätsmedizinischen Auftrags: Durch die Bündelung der Kompetenzen unserer Häuser ermöglichen wir mehr, teils schwerstkranken Menschen Zugang zu hochspezialisierter individueller Patientenversorgung auf dem höchsten universitären Niveau, die sonst nur in einer Universitätsklinik angeboten wird.“

Prof. Dr. Waldemar Schreiner stieß bereits im November zum Universitätsklinikum Frankfurt. Zuvor war er – nach seinem Studium der Humanmedizin in Göttingen und Stationen in Kopenhagen, Straßburg, Tokio und Aachen – zwölf Jahre an der Universitätsklinik Erlangen tätig. 
Seit April zeichnet er zusätzlich als thoraxchirurgischer Chefarzt am St. Elisabethen-Krankenhaus verantwortlich und wird hier nun gemeinsam mit dem langjährigen Leitenden Arzt Dr. Jong-Sun Kim die Thoraxchirurgie weiterentwickeln. Ebenfalls freut man sich in der Abteilung, mit Dr. Nikolay Chernigov einen weiteren Oberarzt gewonnen zu haben – ans „Eli“ wechselt er von der Ruhrlandklinik, die Teil des Universitätsklinikums Essen ist. Ebenso kann Zuwachs in der Pneumologie vermeldet werden: Hier ist im St. Elisabethen-Krankenhaus bereits ein vierköpfiges chef- und oberärztliches Team tätig. 

„Über beide Standorte hinweg umfasst unser universitätsmedizinisches Leistungsspektrum nun die komplette Bandbreite von Lungenerkrankungen – von Pneumonien über Asthma und COPD bis hin zum Pleuraerguss oder Spontanpneumothorax. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung des Lungenkrebses“, erläutern die beiden Zentrumsleiter Prof. Rohde und Prof. Schreiner. „Damit bietet das Universitäre Thoraxzentrum Frankfurt zweifelsohne die größte, inhaltlich umfassendste und infrastrukturell modernste stationäre Einrichtung für die flächendeckende hochspezialisierte Versorgung von Lungenerkrankungen aller Schweregrade.“

Am St. Elisabethen-Krankenhaus profitieren die Patienten zusätzlich ganz aktuell von der Eröffnung der ersten interdisziplinären Terminambulanz des Hauses: Hier finden sie einen zentralen Ort, an dem sie bis zur stationären Aufnahme durch ein gleichbleibendes Team betreut werden. „Damit lösen wir uns von dem althergebrachten Procedere, in dem der Patient in einer Art Stafettenlauf Anlaufstelle für Anlaufstelle abklappern muss“, so Frank Löscher weiter. „Im „Eli“ funktioniert es nun umgekehrt: Alle konzentrieren sich gemeinsam und durch das Tür-an-Tür-Prinzip aller beteiligten Fachabteilungen interdisziplinär auf den Patienten.“