Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung wächst der Bedarf an hochwertiger endoprothetischer Versorgung. Hüft- und Kniegelenkersatz zählen bereits heute zu den häufigsten operativen Eingriffen in Deutschland. Umso wichtiger sind spezialisierte Zentren, die über erfahrene Behandlungsteams, standardisierte Abläufe und eine kontinuierliche Qualitätssicherung verfügen.
Seit zehn Jahren erfüllt das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) am St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt die höchsten Anforderungen der Zertifizierungsinitiative EndoCert. Das EPZmax hat nun das erste Überwachungsaudit des laufenden Zertifizierungszyklus erfolgreich abgeschlossen. Die Auditoren bestätigten einmal mehr die etablierten Qualitätsstrukturen des Zentrums und die Einhaltung der umfangreichen Anforderungen von EndoCert. Diese umfassen unter anderem die Qualifikation der Operateurinnen und Operateure, strukturierte Behandlungspfade, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die kontinuierliche Auswertung von Behandlungsergebnissen. Besonders hervorgehoben wurden die medizinische, pflegerische und physiotherapeutische Betreuung der Patientinnen und Patienten. Die Rezertifizierung des EPZmax erfolgte bereits im vergangenen Jahr.
Auf Basis der hohen Patientenzufriedenheit mit der Behandlungsqualität am Elisabethenkrankenhaus, konnten die Patientenzahlen für den Einsatz künstlicher Gelenke auch in 2025 wieder gesteigert werden – ggü. 2024 um ganze 10%. Gleichzeitig wurde das Behandlungsspektrum weiterentwickelt. So führte das Team unter anderem eine neue unikondyläre Knieendoprothese ein und implantierte erstmals eine laterale Schlittenprothese. Beide Verfahren kommen bei ausgewählten Patientinnen und Patienten zum Einsatz, wenn nur ein Teil des Kniegelenks von Verschleiß betroffen ist. Im Vergleich zu einem vollständigen Kniegelenkersatz wird nur eine Hälfte des Kniegelenks künstlich ersetzt, während die andere Hälfte natürlich verbleibt.
„Jeder Gelenkersatz ist eine individuelle Entscheidung und für viele Menschen mit der Hoffnung verbunden, wieder schmerzfreier und mobiler leben zu können. Umso wichtiger sind Erfahrung, eine sorgfältige Planung und die enge Begleitung vor und nach der Operation. Dass unser Zentrum die Anforderungen eines Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung erneut erfüllt, bestätigt die hohe fachliche Qualität und das Engagement unseres gesamten Teams“, sagt Prof. Dr. med. Markus Rittmeister, Leiter des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung und Chefarzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Endoprothetik am St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies vor allem Sicherheit: Von der Diagnostik über die Operation bis zur Nachsorge erfolgen alle Behandlungsschritte nach festgelegten Qualitätsstandards. Die Versorgung wird regelmäßig überprüft und anhand der Ergebnisse weiterentwickelt.
„Die Anforderungen an die Krankenhausversorgung verändern sich. Die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen unterstreichen die Bedeutung von Spezialisierung, Erfahrung und nachweisbarer Qualität. Dass wir die Anforderungen eines Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung seit zehn Jahren erfüllen, zeigt, dass wir die dafür notwendigen Strukturen und Erfahrungen langfristig aufgebaut haben. Für die Menschen in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet bedeutet das einen verlässlichen Zugang zu spezialisierter Versorgung im Bereich des Gelenkersatzes“, so Marius Trabert, Geschäftsführer des St. Elisabethen Krankenhauses.
Über das St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt
Das St. Elisabethen Krankenhaus in Frankfurt Bockenheim blickt auf eine lange Tradition als zentrale Anlaufstelle in der Grund- und Regelversorgung der Region zurück und hat sich gleichzeitig als hochspezialisierter Anbieter medizinischer Leistungen etabliert. Seit der Übernahme durch die Artemed Klinikgruppe im August 2019 zeichnet sich das Haus durch klare fachliche Schwerpunkte und die Ausbildung interdisziplinärer Zentren aus. Es ist Teil des universitären Thoraxzentrums Frankfurt und verfügt außerdem über ein Zentrum für Verdauungsorgane, ein Zentrum für den Bewegungsapparat mit einem Alterstraumazentrum sowie ein Zentrum für Gynäkologie und Geburtshilfe und Schmerztherapie.
https://www.elisabethen-krankenhaus-frankfurt.de/
Über die Artemed SE
Die Artemed Gruppe mit Sitz im oberbayerischen Tutzing ist ein mittelständisch geprägtes Gesundheitsunternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern, dem 19 Krankenhäuser in ganz Deutschland und zwei in China angehören. Weiter betreibt die Artemed durch eine eigene Stiftung medizinische Projekte in Myanmar, Tansania und Bolivien. Die Artemed Kliniken zeichnen sich durch höchste klinische Kompetenz sowohl in der Grund- und Regelversorgung, in der Not- und Dringlichkeitsversorgung sowie hochspezialisierten medizinischen Bereichen aus.
















