Vorbereitung:
In der Regel stellen Sie sich zunächst im Fachbereich Pneumologie vor. Unsere Experten machen sich hierbei einen ersten Eindruck von Ihrem Krankheitsbild und Sie erhalten eine ausführliche Beratung zu möglichen operativen Eingriffen. Anschließend wird Ihr Fall im wöchentlich stattfindenden Lungenboard interdisziplinär mit den Spezialisten der Lungenfachkunde (Pneumologie), der Radiologie, Strahlentherapie und Thoraxchirurgie besprochen. In der Regel erfolgt dann die erneute Vorstellung der Patienten in der thoraxchirurgischen Sprechstunde mit Operationsvorbereitung. Dazu gehört auch ein Aufklärungsgespräch durch einen Anästhesisten.
Aufenthalt:
Die stationäre Aufnahme findet am Operationstag statt. Unmittelbar vor dem operativen Eingriff werden Sie in der Regel mit einen Schmerzkatheter versorgt. Am Tag der Operation erfolgt i.d.R. eine Überwachung auf der interdisziplinären Intensiv-/IMC-Station, am Folgetag die Verlegung auf die thoraxchirurgische Normalstation. Während Ihres Aufenthalts erhalten Sie unterstützend intensive atem- und physiotherapeutische Behandlung durch Physiotherapeuten, ggf. auch psychoonkologische Mitbetreuung durch unsere Psychoonkologinnen.
Nachsorge:
Vorstellung in der thoraxchirurgischen Sprechstunde nach der Operation. Bei akuten Beschwerden ist eine sofortige Wiedervorstellung in unserer Notaufnahme jederzeit möglich.
Bei Krebserkrankungen erfolgt eine Weiterbehandlung in der onkologischen Tagesklinik des Universitären Thoraxzentrums am St. Elisabethen-Krankenhaus. Auch die Nachsorge wird in der onkologischen Tagesklinik durchgeführt.